Warum Verfahrensdokumentation so aufwendig ist

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Erfahrt, warum die Verfahrensdokumentation nach GoBD für KMU so viel Aufwand verursacht und wie ihr den Zeitbedarf mit klaren Prozessen und Software reduziert.

Verfahrensdokumentation: So erstellen KMU eine GoBD-konforme Dokumentation für Betriebsprüfungen

Bild mit Grafik. Auf der Grafik steht "Verfahrensdokumentation: So könnt ihr den Aufwand reduzieren". Im Hintergrund laufen acht Menschen in Konferenzraum durcheinander hin und her

Die Verfahrensdokumentation steht auf der To-do-Liste vieler deutscher KMU. Die Praxis zeigt: Das Thema wird oft unterschätzt. Was als kurze Dokumentation geplant ist, entwickelt sich schnell zu einem Projekt, das Wochen oder sogar Monate bindet. Dieser Leitfaden erklärt, woher dieser Aufwand kommt und welche Maßnahmen ihn deutlich reduzieren.

Sartissohn Software GmbH begleitet kleine und mittelständische Unternehmen seit über 30 Jahren bei der Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Die Erfahrung aus hunderten Projekten fließt in diesen Artikel ein. Hier findet ihr konkrete Ansätze, um die Dokumentation effizient und prüfungssicher umzusetzen.

Key Takeaways: Warum die Erstellung einer Verfahrensdokumentation so aufwendig ist

  • Die GoBD-Verfahrensdokumentation ist für alle Unternehmen mit digitaler Buchführung gesetzlich verpflichtend.
  • Der hohe Aufwand entsteht durch unklare Zuständigkeiten, fehlende Prozessübersichten und Medienbrüche im Unternehmen.
  • Sartissohn Software GmbH reduziert den Dokumentationsaufwand durch Software, die automatisierte Erfassung und regelmäßige Aktualisierung ermöglicht.
  • Die größten Zeitfresser sind das Zusammentragen von Informationen aus verschiedenen Abteilungen und die manuelle Pflege in Word oder Excel.
  • Mit strukturierten Prozessen und digitalen Werkzeugen sinkt der Aufwand von Wochen auf wenige Stunden.

Überblick der Themen:

  1. Was ist die Verfahrensdokumentation nach GoBD?
  2. Warum ist die Erstellung so zeitaufwendig?
  3. Die vier größten Zeitfresser
  4. Welche Bestandteile muss die Dokumentation enthalten?
  5. Wie lässt sich der Aufwand systematisch reduzieren?
  6. Welche Rolle spielt Software bei der Aufwandsreduzierung?
  7. Welche Konsequenzen drohen bei fehlender Dokumentation?
  8. Wie unterstützt der Steuerberater bei der Dokumentation?
  9. Schritt-für-Schritt-Anleitung zur effizienten Umsetzung
  10. Fazit
  11. FAQ

1. Was ist die Verfahrensdokumentation nach GoBD?

Die Verfahrensdokumentation beschreibt, wie steuerrelevante Prozesse im Unternehmen ablaufen. Sie dokumentiert den Weg eines Belegs von der Entstehung über die Verarbeitung bis zur Archivierung. Die rechtliche Grundlage bilden die GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff).

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat diese Anforderungen zuletzt im Juli 2025 aktualisiert. Die Dokumentationspflicht gilt für alle Unternehmen, die steuerrelevante Daten elektronisch erfassen, verarbeiten oder speichern. Seit dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen zudem E-Rechnungen empfangen und verarbeiten können, wodurch die Dokumentationspflicht noch mehr Betriebe betrifft.

2. Warum ist die Erstellung so zeitaufwendig?

Der Aufwand für eine Verfahrensdokumentation überrascht viele Unternehmen. Was auf dem Papier einfach klingt, erweist sich in der Praxis als komplexe Aufgabe. Die Gründe dafür sind vielfältig und betreffen fast jedes KMU.

Fehlende Prozessübersicht als Hauptursache

Viele Geschäftsführer glauben, ihre Prozesse gut zu kennen. Die Realität sieht anders aus: Im Arbeitsalltag haben sich oft völlig andere Abläufe etabliert als ursprünglich geplant. Mitarbeitende improvisieren, wenn Personal fehlt oder Zuständigkeiten unklar sind. Neue Führungskräfte bringen eigene Arbeitsweisen mit.

Bevor die Dokumentation beginnen kann, muss deshalb der tatsächliche Ist-Zustand erfasst werden. Das erfordert Gespräche mit Mitarbeitenden aus allen relevanten Abteilungen. Dieser Schritt allein kann mehrere Wochen dauern.

Verteiltes Wissen in verschiedenen Abteilungen

Die benötigten Informationen liegen nicht an einem zentralen Ort. Die Buchhaltung kennt den Belegfluss, die IT weiß über Systemkonfigurationen Bescheid, und die Fachabteilungen verstehen ihre eigenen Arbeitsabläufe. Alle diese Personen müssen befragt und ihre Aussagen zusammengeführt werden.

Die Koordination dieser Befragungen kostet Zeit. Termine müssen gefunden, Interviews geführt und Ergebnisse dokumentiert werden. Oft widersprechen sich die Aussagen verschiedener Abteilungen, was zusätzliche Klärung erfordert.

Medienbrüche und unstrukturierte Ablage

Viele Unternehmen arbeiten noch mit einer Mischung aus Word-Dokumenten, Excel-Tabellen und E-Mails. Informationen sind über verschiedene Ablagesysteme verstreut. Das macht die Zusammenstellung der Dokumentation mühsam.

Auch die Dokumentation selbst wird oft in Word erstellt. Das führt zu Versionschaos, wenn mehrere Personen daran arbeiten. Änderungen sind schwer nachvollziehbar, und die Aktualisierung wird zur lästigen Pflicht, die gerne aufgeschoben wird.

Mitarbeiterin sitze in der Buchhaltung am Desktop und ärgert sich weil die manuelle Erstellung einer Verfahresdokumentation so aufwendig ist

3. Die vier größten Zeitfresser bei der Erstellung einer Verfahrensdokumentation

Aus der Praxis lassen sich vier Hauptursachen für den hohen Zeitbedarf identifizieren. Wer diese kennt, kann gezielt gegensteuern.

Zeitfresser 1: Informationsbeschaffung aus Fachabteilungen

Das Sammeln von Informationen aus den Fachabteilungen ist der aufwendigste Schritt. Jeder Prozessbeteiligte muss befragt werden. Die Antworten müssen strukturiert und in die Dokumentation integriert werden.

Erschwerend kommt hinzu, dass Mitarbeitende ihre Arbeitsabläufe oft als selbstverständlich empfinden. Sie vergessen Details zu erwähnen, die für die Dokumentation wichtig sind. Mehrere Nachfragen sind die Regel, nicht die Ausnahme.

Zeitfresser 2: Fehlende Vorlagen und Standards

Viele Unternehmen beginnen mit einer leeren Seite. Es fehlen Vorlagen, die den Aufbau vorgeben, und Standards, die den Detailgrad definieren. Das führt zu Unsicherheit: Wie ausführlich muss die Beschreibung sein? Welche Prozesse gehören hinein, welche nicht?

Diese Unsicherheit kostet Zeit. Unternehmen dokumentieren entweder zu viel oder zu wenig. Beides führt zu Nacharbeit.

Zeitfresser 3: Manuelle Pflege und fehlende Versionierung

Eine Verfahrensdokumentation ist kein einmaliges Projekt. Sie muss bei jeder Prozess- oder Systemänderung aktualisiert werden. Ohne geeignete Software bedeutet das: Dokument öffnen, Änderungen einfügen, neue Version speichern, alte Versionen archivieren.

Dieser manuelle Prozess wird oft vernachlässigt. Die Dokumentation veraltet, und bei der nächsten Prüfung stimmen dokumentierte und tatsächliche Prozesse nicht mehr überein.

Zeitfresser 4: Abstimmung mit externen Partnern

Viele KMU arbeiten mit externen Dienstleistern zusammen: Steuerberater, IT-Dienstleister oder Hosting-Anbieter. Deren Prozesse müssen ebenfalls dokumentiert werden, sofern sie steuerrelevante Daten betreffen.

Die Abstimmung mit externen Partnern erfordert zusätzliche Kommunikation. Informationen müssen angefordert, geprüft und integriert werden.

Mitarbeiterin in der Buchhaltung ist frustriert am Computer weil die Erstellung einer Verfahresdokumentation ein Zeitfresser ist und ihr viel Zeit und Nerven kosten

4. Welche Bestandteile muss die Dokumentation enthalten?

Eine vollständige Verfahrensdokumentation nach GoBD besteht aus vier Hauptteilen. Jeder dieser Teile erfüllt einen spezifischen Zweck und ist für die Nachvollziehbarkeit der Prozesse notwendig.

Allgemeine Beschreibung des Unternehmens

Der erste Teil stellt das Unternehmen vor. Hier gehören Informationen zur Rechtsform, zum Geschäftszweck und zur Organisationsstruktur hinein. Dokumentiert wird auch, wo Daten gespeichert werden und ob externe Dienstleister eingebunden sind.

Diese Übersicht gibt dem Prüfer eine erste Orientierung. Sie bildet den Rahmen für die detaillierten Prozessbeschreibungen.

Anwenderdokumentation für Mitarbeitende

Die Anwenderdokumentation beschreibt, wie Mitarbeitende die Prozesse im Alltag durchführen. Hier gehören Arbeitsanweisungen, Schulungsunterlagen und Freigabeprozesse hinein. Der komplette Belegfluss wird dokumentiert: Wer erfasst Eingangsrechnungen? Wer prüft und gibt frei?

Wichtig ist die Definition von Vertretungsregelungen. Bei Abwesenheit eines Mitarbeitenden muss klar sein, wer dessen Aufgaben übernimmt.

Technische Systemdokumentation

Im technischen Teil werden alle Hard- und Softwarekomponenten erfasst. Dazu gehören das ERP-System, das Dokumentenmanagement-System (DMS) und alle relevanten Schnittstellen.

Sartissohn Software GmbH unterstützt bei der Konfiguration von SelectLine und docuvita, sodass diese Informationen systematisch erfasst und aktuell gehalten werden.

Betriebsdokumentation

Die Betriebsdokumentation regelt die Überwachung des Systems. Hier werden Datensicherungskonzepte, Notfallpläne und Change-Management-Prozesse beschrieben. Was passiert bei einem Systemausfall? Wie wird die Datensicherheit gewährleistet?

Dieser Teil wird oft unterschätzt, ist aber bei Prüfungen von großer Bedeutung.

5. Wie lässt sich der Aufwand systematisch reduzieren?

Der Aufwand für die Verfahrensdokumentation lässt sich mit den richtigen Maßnahmen drastisch senken. Die folgenden Ansätze haben sich in der Praxis bewährt.

Klare Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten definieren

Ein häufiger Fehler: Niemand fühlt sich für die Verfahrensdokumentation zuständig. Das Projekt wird hin- und hergeschoben. Der erste Schritt zur Aufwandsreduzierung ist deshalb die klare Zuweisung von Verantwortung.

Bestimmt eine Person, die das Projekt leitet und koordiniert. Diese Person muss nicht alle Inhalte selbst erstellen, aber sie ist dafür verantwortlich, dass die Dokumentation vollständig und aktuell ist.

Strukturierte Datenerfassung statt freier Abfragen

Statt offene Interviews zu führen, solltet ihr strukturierte Fragebögen verwenden. Vorgegebene Fragen führen zu vergleichbaren Antworten und reduzieren die Nachfragen.

Moderne Softwarelösungen wie die V1-Verfahrensdokumentation von Sartissohn Software GmbH setzen auf Selfservice-Onlineabfragen. Die zuständigen Mitarbeitenden beantworten Fragen direkt im System. Das spart Zeit bei der Koordination und reduziert Fehler bei der Übertragung.

Vorlagen und Muster nutzen

Ihr müsst das Rad nicht neu erfinden. Es gibt Muster-Verfahrensdokumentationen für verschiedene Branchen und Prozesse. Der Deutsche Steuerberaterverband stellt beispielsweise Vorlagen für die Belegablage, das ersetzende Scannen und die Kassenführung bereit.

Diese Vorlagen können als Ausgangspunkt dienen. Passt sie an eure spezifischen Prozesse an, anstatt von Grund auf neu zu beginnen.

DMS und ERP als Basis für automatisierte Dokumentation

Wer ein Dokumentenmanagement-System und ein ERP-System nutzt, hat bereits eine gute Ausgangslage. Diese Systeme protokollieren Prozesse automatisch: Wer hat wann welches Dokument bearbeitet? Welche Buchungen wurden vorgenommen?

docuvita archiviert Belege revisionssicher und protokolliert alle Zugriffe. SelectLine dokumentiert kaufmännische Prozesse lückenlos. Die Integration beider Systeme, wie sie Sartissohn Software anbietet, schafft eine durchgängige Nachvollziehbarkeit.

Mitarbeiterin in der Buchhaltung freut sich weil sie den Aufwand zur Erstellung einer Verfahresdokumentation mit einer Software dauerhaft reduzieren konnte

6. Welche Rolle spielt Software bei der Aufwandsreduzierung?

Die richtige Software macht den Unterschied zwischen einem Projekt, das Wochen dauert, und einem, das in wenigen Stunden erledigt ist. Moderne Lösungen automatisieren viele der aufwendigen manuellen Schritte.

Automatisierte Prozesse statt manueller Dateneingabe

Spezialisierte Software zur Verfahrensdokumentation führt durch den Erstellungsprozess. Statt eine leere Seite vor euch zu haben, beantwortet ihr geführte Fragen. Aus den Antworten generiert das System automatisch die Dokumentation.

Das reduziert nicht nur den Zeitaufwand, sondern stellt auch sicher, dass keine wichtigen Punkte vergessen werden.

Internes Kontrollsystem (IKS) eingebaut

Die GoBD fordern ein internes Kontrollsystem, das die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung sicherstellt. Gute Software unterstützt dabei: Sie erinnert an regelmäßige Überprüfungen und dokumentiert diese automatisch.

Prüfprotokolle werden erstellt, ohne dass ihr manuell eingreifen müsst. Bei der nächsten Betriebsprüfung könnt ihr diese Protokolle vorlegen.

Versionierung und Änderungsverfolgung

Änderungen an der Verfahrensdokumentation müssen nachvollziehbar sein. Software mit eingebauter Versionierung speichert automatisch, wer wann welche Änderungen vorgenommen hat.

Das Vier-Augen-Prinzip lässt sich ebenfalls abbilden: Änderungen werden erst wirksam, wenn eine zweite Person sie freigibt. So entstehen keine unkontrollierten Anpassungen.

7. Welche Konsequenzen drohen bei fehlender Dokumentation?

Die Verfahrensdokumentation ist keine freiwillige Leistung. Bei einer Betriebsprüfung kann das Fehlen oder eine unvollständige Dokumentation erhebliche Folgen haben.

Formelle Mängel der Buchführung

Ohne aussagekräftige Verfahrensdokumentation kann das Finanzamt die Buchführung als formell mangelhaft einstufen. Das bedeutet nicht automatisch, dass eure Buchführung falsch ist. Aber der Prüfer kann Sachverhalte nicht befriedigend aufklären.

In solchen Fällen sind Zuschätzungen zum Umsatz und Gewinn möglich. Das Finanzamt schätzt, wie hoch eure tatsächlichen Einnahmen wahrscheinlich waren, und besteuert entsprechend.

Verzögerungsgelder und Mitwirkungspflichten

Prüfer können ein Verzögerungsgeld festsetzen, wenn angeforderte Unterlagen nicht innerhalb einer Frist vorgelegt werden. Das gilt auch für die Verfahrensdokumentation. Seit 2022 gibt es zudem das Mitwirkungsverzögerungsgeld, das bei mangelnder Kooperation verhängt werden kann.

Die Beträge können erheblich sein und kommen zu eventuellen Steuernachzahlungen hinzu.

8. Wie unterstützt der Steuerberater bei der Dokumentation?

Euer Steuerberater ist ein wichtiger Partner bei der Verfahrensdokumentation. Er kennt die steuerlichen Anforderungen im Detail und kann eure Dokumentation auf Vollständigkeit prüfen.

Tax-Compliance-Prüfung beauftragen

Viele Steuerkanzleien bieten eine Tax-Compliance-Prüfung an. Dabei wird geprüft, ob eure Prozesse und deren Dokumentation den GoBD-Anforderungen entsprechen. Schwachstellen werden identifiziert, bevor das Finanzamt sie findet.

Diese Prüfung ist eine Investition, die sich bei der nächsten Betriebsprüfung auszahlt.

Digitale Zusammenarbeit optimieren

Die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater wird effizienter, wenn beide Seiten auf dieselben Daten zugreifen können. DATEV-Schnittstellen ermöglichen einen direkten Datenaustausch zwischen eurer Software und der Steuerkanzlei.

Sartissohn Software GmbH bietet Lösungen, die diese Zusammenarbeit optimieren. Belege und Buchungen werden digital übertragen, was Medienbrüche vermeidet.

9. Schritt-für-Schritt-Anleitung zur effizienten Umsetzung

Mit dem richtigen Vorgehen lässt sich die Verfahrensdokumentation strukturiert und zeitsparend erstellen. Die folgenden Schritte führen euch durch den Prozess.

Schritt 1: Projektverantwortung zuweisen

Bild mit Grafik zur Schritt-für-Schritt-Anleitung zur effizienten Umsetzung einer Verfahrensdokumentation von Sartissohn Software. Schritt 1: Projektverantwortung zuweisen.

Bestimmt eine Person, die für die Verfahrensdokumentation verantwortlich ist. Diese Person koordiniert das Projekt, sammelt Informationen und sorgt für die Aktualisierung. Definiert auch, wer aus den einzelnen Abteilungen zuarbeiten soll.

Schritt 2: Ist-Analyse durchführen

Bild mit Grafik zur Schritt-für-Schritt-Anleitung zur effizienten Umsetzung einer Verfahrensdokumentation von Sartissohn Software. Schritt 2: IST-Analyse durchführen.

Erfasst alle Prozesse, die steuerrelevante Daten betreffen. Nutzt strukturierte Fragebögen oder Checklisten. Dokumentiert, welche Systeme eingesetzt werden und wie Daten zwischen ihnen fließen.

Schritt 3: Prozesse visualisieren

Bild mit Grafik zur Schritt-für-Schritt-Anleitung zur effizienten Umsetzung einer Verfahrensdokumentation von Sartissohn Software. Schritt 3: Prozesse visualisieren.

Erstellt Flussdiagramme für die wichtigsten Prozesse. Visualisierungen machen komplexe Abläufe verständlich und erleichtern die Kommunikation mit dem Prüfer.

Schritt 4: Dokumentation erstellen oder generieren

Bild mit Grafik zur Schritt-für-Schritt-Anleitung zur effizienten Umsetzung einer Verfahrensdokumentation von Sartissohn Software. Schritt 4: Dokumentation erstellen oder generieren lassen.

Nutzt Vorlagen oder spezialisierte Software. Füllt die vier Hauptteile (allgemeine Beschreibung, Anwenderdokumentation, technische Systemdokumentation, Betriebsdokumentation) systematisch aus.

Schritt 5: Prüfung und Freigabe

Bild mit Grafik zur Schritt-für-Schritt-Anleitung zur effizienten Umsetzung einer Verfahrensdokumentation von Sartissohn Software. Schritt 5: Prüfung und Freigabe

Lasst die Dokumentation von einer zweiten Person prüfen. Im Idealfall schaut auch euer Steuerberater drüber. Korrigiert Fehler und ergänzt fehlende Informationen.

Schritt 6: Prozess zur Aktualisierung etablieren

Bild mit Grafik zur Schritt-für-Schritt-Anleitung zur effizienten Umsetzung einer Verfahrensdokumentation von Sartissohn Software. Schritt 6: Prozess zur Aktualisierung etablieren.

Definiert, wann und wie die Dokumentation aktualisiert wird. Richtet Erinnerungen ein, beispielsweise für eine jährliche Überprüfung. Dokumentiert jede Änderung mit Datum und Verantwortlichem.

Fazit: Aufwand reduzieren durch klare Strukturen und richtige Werkzeuge

Die Verfahrensdokumentation nach GoBD ist für deutsche KMU verpflichtend. Der Aufwand für ihre Erstellung entsteht vor allem durch unklare Zuständigkeiten, verteiltes Wissen und fehlende Strukturen. Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich dieser Aufwand erheblich reduzieren.

Klare Verantwortlichkeiten, strukturierte Datenerfassung und der Einsatz von Software sind die Schlüssel zur Effizienz. Wer ein DMS wie docuvita und ein ERP-System wie SelectLine nutzt, hat bereits eine gute Basis für die automatisierte Dokumentation.

Sartissohn Software GmbH begleitet mittelständische Unternehmen bei der Umsetzung. Von der Prozessanalyse über die Systemintegration bis zur laufenden Betreuung erhaltet ihr individuelle Lösungen für eure spezifischen Anforderungen. Vereinbart ein unverbindliches Beratungsgespräch, um den Aufwand für euer Unternehmen einzuschätzen.

Portrait vor rotem Hintergrund mit Logo: Gründer und Geschäftsführer Mike Olaf Sartissohn von der Sartissohn Software GmbH

Ihr Mike Olaf Sartissohn

Bardowick, 19.08.2026

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FAQ über den Aufwand bei der Verfahrensdokumentation

Wie lange dauert die Erstellung einer Verfahrensdokumentation?

Die Dauer hängt von der Komplexität eurer Prozesse und der gewählten Methode ab. Mit manueller Erstellung in Word können vier bis sechs Wochen vergehen. Mit strukturierter Software und klaren Zuständigkeiten reduziert sich der Aufwand auf wenige Stunden bis Tage.

Kann ich die Verfahrensdokumentation selbst erstellen?

Ja, die Erstellung in Eigenregie ist möglich. Für Unternehmen mit überschaubaren Prozessen ist das oft der wirtschaftlichste Weg. Nutzt Mustervorlagen als Ausgangspunkt und lasst das Ergebnis vom Steuerberater prüfen. Sartissohn Software GmbH bietet zudem Software, die euch durch den Erstellungsprozess führt.

Welche Kosten entstehen bei der Beauftragung eines Dienstleisters?

Bei Steuerberatern oder spezialisierten Dienstleistern liegen die Kosten für kleine bis mittelgroße Unternehmen zwischen 1.500 und 4.500 Euro. Der genaue Betrag hängt vom Umfang eurer Prozesse und dem regionalen Preisniveau ab.

Muss die Dokumentation jedes Jahr aktualisiert werden?

Es gibt verschiedene Optionen: von kostenlosen Mustervorlagen über Online-Tools bis hin zu professioneller Software. Sartissohn Software GmbH bietet mit der V1-Verfahrensdokumentation eine Lösung, die durch strukturierte Abfragen führt und automatisch die Dokumentation generiert. docuvita und SelectLine unterstützen zusätzlich bei der revisionssicheren Archivierung.

Was passiert, wenn ich bei der Prüfung keine Dokumentation vorlegen kann?

Das Fehlen einer Verfahrensdokumentation kann zu formellen Mängeln führen. Das Finanzamt kann eure Buchführung verwerfen und Schätzungen vornehmen. Zusätzlich drohen Verzögerungsgelder, wenn angeforderte Unterlagen nicht fristgerecht vorgelegt werden.

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Gründer & Geschäftsführer der Sartissohn Software GmbH. Experte für SelectLine, docuvita, digitale Geschäftsprozesse, Dokumentenmanagement und Prozessoptimierung.